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Was macht ein Känguru in Südafrika?

Was macht ein Känguru in Südafrika?

Nun sind die ersten Tage bereits ins Land gezogen und ich habe mich schon einigermaßen im Busch akklimatisiert und eingewöhnt. An dieser Stelle möchte ich ein wenig von den ersten Eindrücken und Erlebnissen berichten.

An meinem Ankunftstag vor genau einer Woche in Johannesburg bin ich zunächst zu dem Kinderhospiz Löwenmut gefahren. Wie der eine oder andere von Ihnen vielleicht weiß, arbeite ich u. a. mit der Stiftung Löwenmut aus Wiesbaden zusammen, die hier ein Kinderheim /-hospiz für schwer körperlich und geistig behinderte Kinder aufgezogen haben. Und das wollte ich mir dann doch auch mal aus der Nähe anschauen! Löwenmut heißt hier Känguru, auch wenn das Känguru kein afrikanisches Tier ist, aber sehr positiv besetzt ist und das Känguru-Kind im Beutel ein bisschen an die afrikanischen Mütter erinnert, die ihre Kinder im Tuch auf dem Rücken tragen.

Der Leiter Sam Bushielo hat mich in meinem Hotel abgeholt und wir sind dann zusammen ca. 45 Minuten nach Kliprivier südlich von Johannesburg gefahren. Das Haus beherbergt derzeit 21 Kinder, aber sie haben eine Warteliste von über 40 Kindern. Leider reicht dazu der Platz nicht aus – deshalb wird ein neues Gebäude auf dem Gelände gebaut, das aussieht wie die Strahlen einer Sonne. Zwei Strahlen sind fast bezugsfertig – für die anderen Strahlen müssen weitere Spenden gesammelt werden.

Nicht weit von den Gebäuden wurde ein kleiner landwirtschaftlicher Bereich angelegt: Känguru Eco-Agri. Dort gibt es u. a. einen Heilkräutergarten sowie einen Obst- und Gemüsegarten. Die Kinder werden mehrfach in der Woche hierher gebracht und genießen die Zeit draußen – zumal es rund um den Garten Ziegen gibt, die bei den Kindern sehr beliebt sind.

Ich wurde zu allen Kindern geführt, die trotz ihrer teilweise sehr schweren Behinderungen hier einen Ort gefunden haben, an dem sie sich wohlfühlen können, ein kleines Zuhause. Teilweise kommen die Eltern ihre Kinder einmal in der Woche besuchen, teilweise sind es Waisenkinder.

Ein sehr bewegender und spannender 1. Tag in Südafrika geht zu Ende.

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shosholoza by Bettina Brandt

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