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Lichtschalter finden und andere Herausforderungen

Nach einer ca. 6-stündigen Busfahrt per Ashtons Shuttle bin ich dann auch endlich am Gate von Balule Nature Reserve angekommen und wurde herzlichst von Managerin Victoria Hiley in Empfang genommen. Wir hatten uns schon bei unserem Besuch im Oktober 2015 kennengelernt und von daher war die Freude groß. Und dann ging es mit dem Bakkie – dem Geländewagen mit offener Ladefläche, einem überaus gebräuchlichen Fahrzeug im südlichen Afrika – nach Masodini ca. 6 km durch den Busch.
Nachdem ich mich häuslich in meinem Zimmer eingerichtet habe, ging es direkt auf Einführungskurs: was befindet sich wo in der Lodge und wie funktioniert was? Vor allem: wo sind alle Lichtschalter?

Am nächsten Tag stand gleich die 1. Herausforderung auf dem Plan: im Finsteren mit dem Bakkie um 4.30 Uhr den Weg bis zum Gate finden, um dort mit Gert Kruger von Tambuzi Safaris, einem englischen Paar aus einer anderen Lodge aus Balule und einem jungen deutschen Paar um 5.00 Uhr gen Krüger Park aufzubrechen. Es hat funktioniert – ich habe meinen Weg zum Gate gefunden und war rechtzeitig dort.
Wir hatten dann einen wunderbaren Tag im Krügerpark – darüber später an dieser Stelle.

Und schon wartete die nächste Herausforderung auf mich: Am Tag 2 hatte ich den Auftrag, drei Gäste in Whitewater vom Krüger Mpumalanga International Airport abzuholen. Der Flughafen ist ca. drei Stunden Autofahrt südlich von Masodini. Es geht durch wunderschöne Landschaft immer die R40 entlang, durch Hoedspruit, Bushbuckridge und Hazyview, bis es kurz hinter Whiteriver links zum Flughafen abgeht. Der Flughafen ist sehr überschaubar, klein und gemütlich.

KMI Airport1  KMI Airport2
Die drei Gäste aus Norwegen sind pünktlich gelandet und dann ging es wieder drei Stunden zurück nach Balule. Fahren in der Dämmerung in Südafrika ist völlig anders als in Deutschland: zum einen wird das Einschalten von Licht am Auto völlig überschätzt –viele Autos fahren in der Dämmerung ohne Licht herum. Dazu kommt, dass entlang der Straße Menschen, Rinder und Ziegen unterwegs sind. Und es gibt natürlich keine Straßenbeleuchtung! Allerdings ist die R40 sehr gut ausgebaut, so dass man also nicht noch zusätzlich auf Schlaglöcher – pot holes – achten muss.
Und dann war da noch die letzte Reiseetappe: im Dunkeln den Weg durch den Busch zu Masodini finden. Auch wenn ich die Strecke im Oktober bereits gefahren bin, ist es immer wieder spannend. Die ersten 900 m entlang des großen Zauns sind gar kein Problem, die „Hauptstraße" Marula Lane auch nicht. Irgendwann geht es links ab nach Masodini und dann wird die Buschstraße ein wenig schmaler und ein weniger eindeutig, wo es langgeht. Also habe ich einen Abzweig zu früh genommen, es aber schnell gemerkt und konnte wenden. Auch wenn ich an der Stelle ein bisschen Blut und Wasser geschwitzt habe, zumal ich ja auch Gäste im Auto hatte, hat alles gut geklappt und alle sind heil und gesund hier angekommen.

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